Diese 7 Fehler solltet ihr beim Gruppenfoto vermeiden – Tipps vom Profi

Damit ihr euch beim nächsten Gruppenfoto perfekt in Szene setzen könnt, möchte ich euch hier einige Fehler aufzeigen und Tipps geben, damit ihr es besser machen könnt. Gruppenfotos werden leider oft unterschätzt und als lästigen „offiziellen“ Punkt auf der Agenda angesehen. Es gibt vieles was man richtig machen kann, aber mindestens genau so viel, was man falsch machen kann. Dieser Beitrag richtet sich sowohl an Privatpersonen als auch an Geschäftsleute, die zum Beispiel öfters Pressetermine absolvieren.

Tipps für ein besseres Gruppenfoto

Mit meinen Tipps seht ihr auf Gruppenfotos nicht nur besser aus, sondern spart auch Zeit. Wie kann das sein, fragt ihr euch sicher! Beim Durchstöbern der nachfolgenden Fehler werdet ihr es sicher schon selbst merken. Kurz gesagt: Das optimale Foto ist einfach viel schneller „im Kasten“, wenn alle Beteiligten wissen wo und wie sie am besten stehen müssen.

1. Lach doch mal

Viele Menschen haben das Gefühl, dass Sie bereits viel lachen. Schaut man sich das Foto an, merkt man oft, dass das nicht der Fall ist. Um sympathisch rüber zu kommen, sollte man also mehr lächeln. Zudem will man ja nicht derjenige sein der grimmig guckt während die anderen freundlich in die Kamera lächeln, oder? Hierbei muss man zwischen lächeln und lachen, zum Beispiel über einen guten Witz, unterscheiden! Wer meint, dass der Fotograf einen Witz erzählen muss, damit man lachen kann, liegt falsch. Das würde auf dem Foto merkwürdig aussehen, nicht nur bei Businessfotos, sondern auch bei privaten Fotos.

2. Durch die Gegend gucken

Vor allem Menschen über 50 Jahren neigen dazu nicht direkt in die Kamera zu schauen. Diese Personen schauen gerne mal ganz wo anders hin. Auf einem Gruppenfoto sieht es jedoch fast verstörend aus, wenn alle freundliche zur Kamera schauen und einer oder eine sieht in eine ganze andere Richtung. Das kann überheblich und desinteressiert aussehen. Am besten guckt man also direkt zum Fotografen in die Kamera.

3. Die Ruhe genießen und nichts sagen

Man sollte während ein Foto von einem gemacht wird nicht reden. Denn sonst ist man am Ende der einzige dessen Mund offen steht oder sogar verzerrt aussieht. Dies könnte einem in Nachhinein peinlich sein. Insbesondere wenn das Foto in der Zeitung oder dem Internet veröffentlicht wird und man wie ein Fisch aussieht. Beliebte Ausrufe wie „Ameisensch…“ führen ebenfalls zu verzogenen Gesichtern und werden bei Gruppenfotos nicht benötigt.

4. Anweisungen des Fotografen beachten

Aufbauend auf den vorherigen Tipp ist es für die schnelle und gute Durchführung des Gruppenfotos besonders wichtig den Hinweisen und Ratschlägen des Fotografen zu folgen. Dieser hat die beste (Über-)Sicht und Erfahrung um so alle Personen bestmöglich zu positionieren. Das gilt umso mehr, wenn eine sehr große Personengruppe fotografiert werden soll, was generell schon länger dauert. Hat man eine Anweisung vom Fotografen erhalten, sollte man diese zeitnah umsetzen und vor allem nach wenigen Sekunden nicht wieder die Position wechseln. Teilweise kommt es bei einem guten Gruppenfoto mit vielen Personen auf jeden Zentimeter Platz an.

5. Versteckspiel bei Gruppenfotos

Der Klassiker ist, dass gefühlt alle in der letzten Reihe stehen wollen. Am besten noch als kleine Person während größere vor einem stehen. Dass das nicht funktionieren kann, muss ich wohl nicht genauer ausführen. Ein guter Tipp bei Gruppenfotos ist es „auf Lücke“ zu stehen. Man stellt sich also nicht direkt hinter  eine Person, sondern leicht versetzt. Außerdem sollte man sich mit dem Oberkörper leicht seitlich auszurichten. Das sieht nicht nur besser aus, nein es spart auch noch Platz, wenn viele Menschen auf ein Gruppenfoto passen sollen. Sollte man keinen optimalen Platz erwischt haben kann man sich für das Foto auf die Zehenspitzen stellen. So kann man trotzdem noch sein Gesicht auf dem Foto sehen. Der Trick gilt nicht nur für kleinere Leute, sondern für alle die ansonsten nicht gut sichtbar wären. Bei 1-2 Reihen mit Menschen vor einem sieht man nicht, dass der Trick genutzt wird. Wenn das Foto auf einer Treppe gemacht wird kann man alternativ 1-2 Treppenstufen höher gehen.

6. Auf die Details kommt es an

Von guten Fotografen bekommt man zwar den Hinweis, wenn die Krawatte bei Männern schief sitzt oder bei Frauen die Kette etc., aber besser ist es vorher alles zu kontrollieren. Zum Beispiel können die Hosentaschen durch Gegenstände wie Schlüssel, Handys oder Zigarettenschachteln unschön ausbeulen. Solche Gegenstände kann man in die hinteren Taschen stecken oder ganz zur Seite legen. Als weiteren Tipp für ein gutes Gruppenfoto ist zu nennen, dass bei offiziellen Fotos alle Männer die Knöpfe vom Anzug geschlossen haben. Außerdem kann man vor dem Foto die Ärmel des Hemdes oder der Bluse zurecht ziehen und die Haare richten.

7. Der Fotograf sagt das Gruppenfoto ist perfekt

Immer wieder erlebe ich, dass ungeduldige Menschen entscheiden wollen wann das Gruppenfoto fertig ist. Wer ein gutes Gruppenfoto wünscht muss auf den Fotografen vertrauen. Die Schwierigkeit bei einem Gruppenbild besteht darin möglichst alle Personen auf dem Bild optimal darzustellen und das ist lediglich eine Momentaufnahme. In diesem kurzen Moment gucken jedoch nicht immer alle Personen gleichzeig gut. Eventuell hat sich während des Fotografierens etwas im Bildhintergrund geändert was nur der Fotograf sehen konnte.  Man sollte warten bis der Fotograf einem Bescheid gibt, dass er mit dem Foto fertig ist. Des weiteren werden am Anfang gegebenenfalls Test-Fotos gemacht um alles optimal beurteilen und einstellen zu können.

Zusammenfassung

Befasst man sich intensiv mit dem Thema Gruppenfoto, merkt man dass es auf viele Einzelheiten an kommt. Durch ein gutes Zusammenspiel von Fotograf und den Personen die fotografiert werden, erhält man schnell ein schönes und repräsentatives Gruppenfoto. Schaut freundlich in die Kamera und genießt das kurze Fotoshooting. Auf jeden Fall wisst ihr jetzt schon mal mehr als die meisten anderen Menschen, aber das wissen darf gerne geteilt werden. Es ist in eurem Sinne, denn die Fotos werden besser und der Zeitaufwand ist geringer.