Zum Schul- oder Uni-Abschluss oder für den Jobwechsel wird ein professionelles Bewerbungsfoto im richtigen Format und mit passender Größe benötigt. Alle Unterlagen müssen für die Bewerbung geschrieben oder aktualisiert werden. Dabei sollte man das richtige Format und die Größe beim Bewerbungsfoto beachten. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten müssen.
Inhaltsverzeichnis
Größe und Format beim Bewerbungsfoto beachten
Durch Größe und Format des Bewerbungsfotos lässt sich die Optik und der erste Eindruck optimieren. In diesem Beitrag erfahren Sie alles was Sie dazu wissen müssen!
Bei der Auswahl des richtigen Bewerbungsfotos scheitern viele: Weder ein Selfie oder ein beschnittenes Urlaubsfoto, noch eine alte Aufnahme sind passend. Sie müssen bedenken, dass Sie sich mit Ihrem Foto Ihrem künftigen Arbeitgeber präsentieren. Strahlen Sie Selbstbewusstsein und Sympathie aus und beherzigen Sie meine Tipps für Ihr Bewerbungsfoto, kann das Ihre Job-Chancen erheblich steigern.
Online oder Papier beeinflussen beim Bewerbungsfoto Größe und Format
Welche Größe bzw. welches Format für das Bewerbungsfoto angebracht ist, entscheidet die Art der Bewerbung. Manche Arbeitgeber bitten um die Papierform. Hier ist das Bewerbungsfoto oft im Hochformat in der oberen Ecke des Lebenslaufes. Die Größe beträgt in der Regel 4,5 cm x 6,5 cm (Breite x Höhe).
Online gibt es Freiheiten beim Bewerbungsfoto. Hier kann die Bewerbung um ein Deckblatt ergänzt und die Dimension des Fotos etwas vergrößert dargestellt werden. Als Anhaltspunkt kann man das klassische 10 x 15 cm Format nehmen, also ungefähr die Größe einer Postkarte. Wählen Sie das Format zu klein, so wirkt es verloren auf einer DIN A4 Seite! Kleiner als 6 x 9 cm sollte es also nicht sein.
Das Querformat ist inzwischen die meistgewählte Variante beim Bewerbungsfoto. Neben der modernen Optik, hat man zudem den Vorteil, dass man später auch noch ein Hochformat aus dem Querformat heraus schneiden kann. Umgekehrt, also aus einem Hochformat ein Querformat zu machen, ist nicht möglich.

Bewerbungsfoto: Pixel, Auflösung und Dateigröße
Neben der Größe in Zentimetern spielt bei digitalen Bewerbungen auch die Pixelgröße eine Rolle. Denn wie groß ein Bild wirkt, hängt nicht nur vom Format, sondern auch von der Auflösung ab, mit der es gespeichert wurde.
Für den Ausdruck gilt als Richtwert eine Auflösung von 300 dpi. Bei der klassischen Passfotogröße von 4,5 x 6,5 cm entspricht das etwa 531 x 767 Pixel. Für Online-Bewerbungen reichen dagegen 72 dpi, da das Foto ausschließlich am Bildschirm betrachtet wird – hier zählt eher eine vernünftige Pixelbreite (meist 400 bis 800 Pixel) als eine hohe Auflösung.
Bei der Dateigröße orientierst du dich am besten an den Vorgaben des jeweiligen Bewerbungsportals oder Formulars. Die meisten Online-Formulare akzeptieren Dateien zwischen 100 KB und 2 MB, häufig im JPG-Format. Ich liefere dir dein fertiges Bewerbungsfoto direkt in einer für Bewerbungen optimierten Auflösung und Dateigröße – du musst dich um nichts weiter kümmern.
Das Bewerbungsfoto mal anders: Quadratisch oder rund als Format
Bewerbungen werden nicht nur geschrieben, sondern die Bewerbungsunterlagen werden passend zur Branche gestaltet. Das Layout und die Farbauswahl beeinflussen Größe und Format beim Bewerbungsfoto. Es kann klassisch hochkant, quadratisch (z. B. 6,5 x 6,5 cm bis 9 x 9 cm) oder gar rund sein (Durchmesser zwischen 5 cm bis 9 cm). Letzteres wirkt modern und erinnert an Profilbilder in sozialen Netzwerken.

Denkbar ist zusätzlich ein Panoramaformat, das dem Lebenslauf voransteht. Hier ist es wichtig den Fotografen vorab über die Idee des Panoramaformats zu informieren. Beim Fotografieren wird dann mehr Platz gelassen, damit der Bildausschnitt optimal gewählt werden kann. Zur Not ist das auch nachträglich durch Bildbearbeitung möglich, aber je nach Beleuchtung kann das merkwürdig aussehen.
Schauen Sie sich auch meine sieben Tipps für die passende Kleidung beim Bewerbungsfoto an. Denn auch hier ist einiges zu beachten!
Farbige oder schwarz-weiße Bewerbungsfotos?
Farbig oder Schwarz-Weiß? Diese Frage ist neben Format und Größe beim Bewerbungsfoto nicht pauschal zu beantworten. Manche Berufsfelder bevorzugen solche Bewerbungsfotos. Es gibt viele Faktoren, die für oder gegen ein Bewerbungsfoto in Schwarz-Weiß sprechen. Schauen Sie sich daher am besten meinen separaten Blogartikel dazu an.
Zusammenfassung
Die Bewerbung ist zugleich der erste Eindruck, den Sie bei Ihrem Wunscharbeitgeber hinterlassen. Dieser entscheidet, ob Sie zum Bewerbungsgespräch eingeladen werden. Nehmen Sie Ihr Bewerbungsfoto deshalb nicht auf die leichte Schulter. Mit der Auswahl des Formates, der Größe und der Frage, ob in Farbe oder Schwarz-Weiß, haben Sie viele Gestaltungsmöglichkeiten, damit Ihr Foto zu Ihrer Bewerbung passt. Lassen Sie sich professionell beraten. Besuchen Sie mich gerne für Ihre Bewerbungsfotos in Wuppertal, damit dem nächsten Job nichts im Wege steht.
Häufige Fragen zu Größe, Pixel und Dateigröße beim Bewerbungsfoto
Welche Pixelgröße sollte ein Bewerbungsfoto haben?
Für den Ausdruck reichen bei 300 dpi rund 531 x 767 Pixel (Passfotogröße). Für Online-Bewerbungen genügt meist eine Pixelbreite von 400 bis 800 Pixel, da das Foto nur am Bildschirm betrachtet wird.
Welche Auflösung (dpi) braucht ein Bewerbungsfoto?
Für gedruckte Bewerbungsunterlagen sind 300 dpi Standard. Für digitale Bewerbungen reichen 72 dpi völlig aus, da hier die Bildschirmdarstellung entscheidend ist, nicht der Druck.
Wie groß darf die Dateigröße eines Bewerbungsfotos sein?
Die meisten Online-Formulare und Bewerbungsportale akzeptieren Dateien zwischen 100 KB und 2 MB. Am besten prüfst du vorab die genauen Vorgaben des jeweiligen Portals, da diese variieren können.
Welches Dateiformat ist für ein Bewerbungsfoto am besten?
JPG ist das gängigste Format für Bewerbungsfotos, da es eine gute Bildqualität bei vergleichsweise kleiner Dateigröße bietet und von praktisch jedem Bewerbungsportal akzeptiert wird.
Welche Größe muss das Bewerbungsfoto für das Deckblatt haben?
Auf dem Deckblatt darf das Bewerbungsfoto größer ausfallen als im Lebenslauf, häufig 8 bis 15 cm. Wichtig ist, dass die Bildqualität bei der größeren Darstellung erhalten bleibt – dafür sollte die Auflösung entsprechend hoch sein.