vorher-nachher Photoshop

Schauriger Hingucker: Wunden mit Hilfe von Photoshop

Beim Erstellen eines Tattoos mit Hilfe von Photoshop haben meine Praktikantin und ich etwas Spannendes entdeckt. Mit wenigen Handgriffen kann ein normales Bild zum „schaurigen“ Hingucker werden. Wie einfach das geht, zeigen wir hier im Tutorial für Wunden und Verletzungen.

Anleitung für Wunden:

  1. Zuerst werden die Augen und Falten mit dem Nachbelichterwerkzeug abgedunkeltnachbelichterwerkzeugund man erstellt eine neue Einstellungsebene, in der man das Bild entsättigt. (Ebene -> neue Einstellungsebene -> Farbton/Sättigung)einstellungsebene sättigung
  2. Wenn die Vorarbeiten erledigt sind, geht es an die gewünschten Wunden. Diese kann man sich als Brush herunterladen oder ganz einfach selber machen, wie in dem Beispiel oben. Eine Auswahl an kostenlosen Pinseln gibt es hier: Brushes im Internet. Unter „Pinsel laden“ kann man diese dann abrufen.brushes-laden
  3. Legt für jede Wunde eine eigene Ebene mit der Ebeneneigenschaft „Ineinanderkopieren“ an. ineinanderkopierenph
  4. Die Wunde wird mit einem relativ dünnen (ca. 10Px) Pinsel vorgezeichnet, mit dem Filter „verflüssigen“ (Umschalt+Strg+x)  in Form gebracht und mit dem Nachbelichterwerkzeug dunkler gemacht. Nun kannst du die Wunde nach Belieben verändern.
  5. Danach werden ein paar Akzente mit dem weißen und roten Pinsel gesetzt und anschließend die Wunden rot umschattet. Beim Umschatten der Wunden, ist es wichtig, die Deckkraft vom Pinsel gering zu halten.deckkraft pinsel

Tipp:

Wenn du die Wunden selber malen willst, achte gezielt auf Licht, Schatten, die Form und auf einige Highlights, damit es nicht flächig aussieht. Die „Wunden“ sind lediglich eine Kombination aus Pinselstrichen und der Nacharbeit mit dem Nachbelichterwerkzeug.

Wunden mit Photoshop gemacht
Wunden mit Photoshop gemacht