Fotoversicherung – Ein Erfahrungsbericht

Update 2018: Jahrelang habe ich bei der P und P Fotoversicherung meine Beiträge bezahlt. Ende 2017 dann der doppelte Schock! Meine Fotoausrüstung wurde aus dem Auto geklaut. Die Ausrüstung war absolut nicht einsehbar im Kofferraum mit getönten Scheiben und abgedeckt durch das Kofferraum-Rollo.

Meine negative Erfahrung mit der P und P FOTO-ASSekuranz

Als ich das entdeckt habe, dachte ich, dass meine Fotoversicherung den Schaden auf jeden Fall bezahlt. Für genau solche Fälle hat man ja eine spezielle Kameraversicherung. Theoretisch hätte die Versicherung auch gegriffen, wenn es nicht eine fiese Klausel im Vertrag und keine Kulanz gibt! Zwischen 22 und 5 Uhr ist die Kameraausrüstung im Auto nicht versichert. Geklaut wurden die Sachen vermutlich sogar vor 22 Uhr, aber die Versicherung sagte mir, dass ICH das beweisen müsse. Ich hatte sogar einen Zeugen der schriftlich bestätigen konnte, dass er zu der Uhrzeit auf dem Parkplatz gehört hat. Das reicht nicht aus und nach langem Hin und Her wurde mir aus „Kulanz“ ein Bruchteil der Schadenssumme bezahlt. Am Schluss musste ich aus eigener Tasche ungefähr 15.000€ selbst bezahlen.

Danach bin ich zu Andreas Matthiessen von kameraversicherung.de gewechselt. Dort habe ich erfahren, dass diese Klausel seit langem veraltet ist. Man hätte mich wohl sogar vorher drauf hinweisen müssen. Am Ende ist man immer schlauer.

Wieso ich mich für eine Kameraversicherung entschieden habe

Ich habe vor ein paar Jahren ein Konzert fotografiert und es gab leider keinen Fotograben, da es ein kleiner Club war. Natürlich stand ich ganz vorne an der Bühne und wartete, dass es los ging. Als das Konzert begann rammte eine Menschentraube mich und meine Kamera samt meinem ersten teuren Objektiv (Canon 70-200mm 4L) gegen die Bühne. Beim fotografieren merkte ich schnell, dass der Autofokus was abbekommen hat. Die Reparatur war kostspielig und ich suchte im Netz nach Informationen über Versicherungen, die Kameraausrüstung versichern.

Leider war es schwieriger als gedacht etwas passendes zu finden, doch am Ende half mir ein Bericht einer Privatperson. Ich entschied mich also für die Empfohlene P und P FOTO-ASSekuranz. Die Vorteile führe ich hier nicht auf, da diese sehr übersichtlich auf der Internetseite stehen.

Beim ersten Schadensfall hat die Fotoversicherung geholfen

Vor ungefähr einem Jahr kam die Versicherung das erste und bisher einzige Mal zum Einsatz und es stellte sich heraus, dass es eine gute Investition war. Bei einem Fotoshooting küsste eine meiner Kameras den Boden und seit dem gab es Probleme, also ab zur Werkstatt einen Kostenvoranschlag einholen. Der KVA fiel mit ca. 350€ nicht zu knapp aus.

Ich habe der Versicherung den KVA und eine kurze Beschreibung des „Unfalls“ per Mail geschickt. Sehr hilfreich und leicht verständlich stand auf der Internetseite beschrieben was im Schadensfall zu tun ist. Nach kurzer Zeit bekam ich Rückmeldung und konnte die Kamera abzüglich der 50€ Selbstbeteiligung kostenlos reparieren lassen.

Auf jeden Fall will ich die Versicherung nicht mehr missen, da man sich nicht mehr so viele Sorgen um seine Kameraausrüstung machen muss und sich auf die Fotografie konzentrieren kann. Nichts desto trotz gehe ich natürlich weiterhin pfleglich mit meinen Sachen um, da Kameras und Linsen mit Kratzern nicht nur doof aussehen sondern auch den Wiederverkaufswert stark mindern.